Sicherheitshinweise

  • Sommer, Sonne, Barbecue: Viele Menschen nutzen die lauen Sommerabende zum Grillvergnügen. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert, gedankenlosen Leichtsinn zu vermeiden – damit Sie den Sommer sicher genießen können. „Planen Sie umsichtig, grillen Sie sicher und achten Sie auch nach Ende des Grillabends auf mögliche Gefahren“, rät DFV-Vizepräsident Hermann Schreck, „so können Sie schmerzhafte Verbrennungen oder Vergiftungen durch Kohlenmonoxid vermeiden!“


    Die Feuerwehren geben acht wichtige Tipps für Ihr Grillvergnügen:

    • Achten Sie darauf, dass der Grill einen sicheren Stand hat. Bauen Sie keine Behelfskonstruktionen.
    • Wenn Sie an einem Lagerfeuer grillen, sorgen Sie für einen nicht brennbaren Streifen (Erde, Sand, Steine) rund um den Grillplatz.
    • Beaufsichtigen Sie den Grill – vor allem, wenn Kinder in der Nähe sind. So können Verletzungen vermieden werden.
    • Gießen Sie niemals Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten in die Glut! Die dabei entstehende Stichflamme führt zu gefährlichen Verbrennungen.
    • Bei Verbrennungen gilt: Kühlen Sie Brandwunden kleineren Ausmaßes maximal zehn Minuten lang mit Wasser (kein Eis, kein eiskaltes Wasser). Rufen Sie bei größeren Verletzungen sofort Hilfe über den Notruf 112!
    • Auch wenn schlechtes Wetter Sie aus dem Garten oder vom Balkon vertreibt – grillen Sie nie in geschlossenen Räumen. Auch zum Abkühlen hat der erloschene Grill hier nichts verloren: Es besteht Lebensgefahr durch tödliche Brandgase!
    • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten).
    • Wenn die Party vorbei ist, lassen Sie die Asche komplett abkühlen, ehe Sie sie entsorgen – aber nie in Kartons oder Plastikbehälter.

     

    Quelle: Deutscher Feuerwehrverband (www.feuerwehrverband.de)

  • Von der Nordseeküste bis an den Alpenrand lodern in wenigen Tagen wieder zahlreiche traditionelle Osterfeuer – doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. „Häufig werden Feuerwehren alarmiert, weil Brände außer Kontrolle geraten oder nicht sachgemäß angemeldet wurden“ erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).



    Die Feuerwehren geben deshalb folgende Sicherheitstipps zum Osterfeuer:

    • Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde (häufig das Ordnungsamt) anzumelden – Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
    • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz. Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
    • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei. Der Sicherheitsabstand wegen Rauch und Hitze sollte mindestens 50 Meter zu Gebäuden und Bäumen und mindestens 100 Meter zu Straßen betragen. Windrichtung beachten!
    • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
    • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
    • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
    • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius). Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die Notrufnummer 112!
    • Verlassen Sie als Veranstalter bzw. Zuständiger die Feuerstelle nur, wenn sie komplett erkaltet ist.
    • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die mehr als eine Million Männer und Frauen in den deutschen Feuerwehren sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und Gefahr zu helfen.

     

    Quelle: Deutscher Feuerwehrverband (www.feuerwehrverband.de)

  • Nicht selten gehen in der Leitstelle der Feuerwehr Notrufe wie dieser ein: “Beim Nachbarn piepst der Rauchmelder, er macht nicht auf, es brennt!” Nur kann der Feuerwehrmann nicht wissen, ob es wirklich brennt oder es sich um einen Warnton handelt, der anzeigt, dass die Batterie gewechselt werden soll, oder zum Beispiel der Wind durch ein offenes Fenster erheblich Staub aufgewirbelt hat, der den Alarm auslöst. Auch das lang anhaltende Piepsen einer nicht geschlossenen Tiefkühltruhe hatte schon einen Anruf bei der Feuerwehr durch Nachbarn zur Folge.  


    Generell gilt: Lieber einmal zu viel als im entscheidenden Brandfall nicht anrufen, dem aufmerksamen Nachbarn wird der Einsatz auf keinen Fall in Rechnung gestellt. Aber es ist hilfreich, weitere Informationen zu haben: kommen Qualm oder sogar bereits Flammen aus der Wohnung oder kann man von außen an den Fenstern etwas erkennen? 

    Falschalarme werden zudem von Fachleuten generell in drei Kategorien eingeteilt: Täuschungsalarme, böswillige oder unbeabsichtigte Alarme und Fehlalarme. 

    Täuschungsalarm beim Rauchmelder 

    Die meisten Falschalarme sind sogenannte “Täuschungsalarme”. Darunter versteht man einen Alarm, der durch Wasserdampf, Staub, Insekten, extreme elektromagnetische Einwirkungen oder durch Verunreinigungen der Luft infolge von zum Beispiel Säge- und Schleif- sowie Schweiß- und Lötarbeiten verursacht wird. 

    Vor allem bei Renovierungsarbeiten in Gebäuden löst der feine Baustaub nicht selten Alarm aus. Aber Täuschungsalarme auslösen können auch Kochdämpfe aus der Küche oder Dampf aus dem Bad durch heißes Duschen. Daher sind Rauchmelder nicht in Küche und Bad vorgeschrieben. Da die Küche jedoch eine häufige Quelle für Brände ist, empfehlen sich hier Rauchmelder mit Stummschaltung, die sich nach dem manuellen Abschalten beim Kochen nach einiger Zeit automatisch wieder in den aktiven Zustand zurückstellen. 

    Was tun bei Täuschungsalarm? 

    Wenn der Rauchmelder ohne ersichtlichen Grund Alarm auslöst, vergewissern Sie sich, dass es sich tatsächlich um einen Täuschungsalarm handelt und lüften Sie den Raum. Verstummt der Alarm nicht, probieren Sie, den Melder vorsichtig zu reinigen. Achten Sie dabei auf die Herstellerangaben zur Reinigung des Gerätes und prüfen Sie im Anschluss die Funktionsfähigkeit des Rauchmelders durch Betätigen der Test-Taste. Generell sind Räume wie Küche, Bad oder der Werkraum mit hoher Staubbelastung für Rauchmelder ungeeignet. Auch der nicht ausgebaute Dachboden, in dem im Sommer die Temperatur sehr hoch ansteigen kann, ist nur bedingt geeignet. Für die Küche, wo die Brandgefahr hoch ist, empfehlen sich alternativ Rauchmelder mit Stummschaltung.

    Unbeabsichtigter oder böswilliger Alarm 

    Bei dieser Art von Falschalarm unterscheidet man zwischen böswillig und unbeabsichtigt herbeigeführtem Alarm. Ein böswillig herbeigeführter Alarm ist zum Beispiel das mutwillige Auslösen eines Rauchmelders durch gezieltes Einblasen von Zigarettenrauch. 

    Ein unbeabsichtigter Alarm dagegen liegt dann zum Beispiel vor, wenn aus der Küche beim scharfen anbraten schwallartig Küchendunst an den Melder im Flur gelangt und dieser auslöst. Der Rauchmelder hat in dieser Situation korrekt reagiert.   

    Rauchmelder Fehlalarm 

    Bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern ist die Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen eher gering. Ein Fehlalarm wird ausgelöst durch fehlerhafte Technik wie zum Beispiel einen Ausfall eines Bauteils oder eine beeinträchtigte Funktion. Defekte Rauchmelder sollten Sie unbedingt gegen neue Melder austauschen (lassen). 

    Auf Rauchmelder mit dem “Q” achten  

    Achten Sie beim Kauf von Rauchmeldern auf das Qualitätszeichen “Q”. Das „Q“ ist ein unabhängiges Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder mit geprüfter 10-Jahres-Langlebigkeit und höherer Sicherheit vor Falsch- und Fehlalarmen. 

    Rauchmelder mit dem “Q” zeichnen sich durch einen verstärkten Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern wie Insekten und Staub aus und weisen eine erhöhte Resistenz gegen feuchtes Raumklima, Temperaturwechsel und extreme elektromagnetische Einwirkungen auf.

    Qualität lohnt sich: Die verbesserte Elektronik und erhöhte Stabilität der Gerätekomponenten verhindert Fehlalarme und reduziert Täuschungsalarme

     

    Quelle: Deutscher Feuerwehrverband, www.feuerwehrverband.de

  • Jeder Autofahrer kennt die Situation: Falsch abgestellte Fahrzeuge machen die Straße zum Nadelöhr, zugeparkte Ecken lassen einen kaum um die Kurve kommen und versperren zudem die Sicht. Was im normalen Straßenverkehr schon ärgerlich ist, behindert im Notfall Feuerwehr oder Rettungsdienste.



    Wenn die Frauen und Männer der Feuerwehr zu einem Einsatz alarmiert werden muss es schnell gehen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge auf ihrer Anfahrt zum Einsatz durch parkende Fahrzeuge behindert werden. Dadurch geht wertvolle Zeit für die Rettung von Menschenleben verloren.
    Die Fahrzeuge der Feuerwehr sind meist größer als andere Fahrzeuge. Die Größe und der Aufbau der Feuerwehrfahrzeuge haben Auswirkungen auf die Wendigkeit eines solchen Fahrzeugs im Straßenverkehr. Deshalb ist die Feuerwehr auf die Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer angewiesen. Speziell in Wohngebieten behindern jedoch parkende Fahrzeuge oft die Zufahrt.
    In diesem Zusammenhang bittet Ihre Feuerwehr darum:
    ·         Halten Sie gekennzeichnete Freiflächen und Fahrwege für die Einsatzfahrzeuge immer frei.
    ·         Parken Sie nicht an Kreuzungen und Einmündungen.
    ·         Ihr Auto muss so geparkt werden, dass jederzeit Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr freie Durchfahrt haben.
    ·         Damit die Fahrzeugtüren geöffnet und die Fahrzeugbeladung entnommen werden kann, ist eine Mindestdurchfahrtsbreite von drei Metern nötig.
    ·         Blockieren Sie keine mit dem Zusatzschild „Feuerwehrzufahrt“ gekennzeichneten Zufahrtswege und Stellflächen. Entsprechend gekennzeichnete Rettungswege müssen immer freigehalten werden.
    ·         Halten Sie Hydranten auf den Straßen und Gehwegen frei. Unterflurhydranten erkennt man an den ovalen Schachtdeckeln mit der Aufschrift „Hydrant“. Parkt ein Auto auf diesen, kann die Feuerwehr kein Löschwasser entnehmen und muss den nächsten Hydranten suchen – das kostet viel Zeit.
    Quelle: Feuerwehrverband Baden-Württemberg

  • Schäden in Millionenhöhe durch Brände; Verletzte und gar Tote durch unsachgemäßen und leichtsinnigen Umgang mit Feuerwerkskörpern.

    So stellt sich für Feuerwehren und Rettungsdienste in der Bundesrepublik Jahr für Jahr die ernüchternde Silvesterbilanz dar. Wir, die Feuerwehren Baden-Württembergs möchten gerne unseren Beitrag zu Ihrer gut gelingenden Silvesterfeier leisten. Und zwar mit ein paar Tipps, die dafür sorgen, dass wir nicht plötzlich "Gäste" Ihrer Party werden...


    Feuerwerk

    Beachtet man nachfolgende Hinweise, so ist für ein sicheres Feuerwerkserlebnis zum Jahreswechsel viel getan:

    • Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern, Jugendlichen und alkoholisierten Personen!
    • Knallkörper und Raketen nur im Freien verwenden. Ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten!
    • Gebrauchsanweisung beachten!
    • Knaller nicht zusammenbündeln, nicht wieder anzünden; unbrauchbar machen mit Wasser!
    • Raketen nur senkrecht abfeuern, sicheren Standplatz wählen (leere Flasche im Flaschenkasten) und auf sichere Flugrichtung achten!
    • Raketen bei stärkerem Wind und Windböen nicht abfeuern!
    • Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst herstellen oder illegal aus dem Ausland importieren. Achten Sie auf das BAM-Prüfzeichen der Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung!
    • Für den Notfall Löschmittel (Eimer mit Wasser, Feuerlöscher) bereitstellen!
    • Schützen Sie Haus und Wohnung vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Schließen Sie Fenster und Türen!
    • Nehmen Sie Rücksicht auf Kinder und Tiere, die sehr unter der Knallerei leiden!

    Beachten Sie, dass das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten ist.


    Dekorationen und Ausstattungen

    Einige wenige Punkte gibt es auch bei der Raumdekoration zu beachten: 

    • Luftschlangen, Girlanden und Lampions dürfen nicht mit Heizstrahlern oder offenem Feuer (Zigaretten!) in Berührung kommen.
    • Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen!
    • Glimmende Zigarettenkippen vom Aschenbecher in einen Blecheimer umleeren oder mit Wasser ablöschen!

     

     Bei Veranstaltungen in größeren Räumen gilt:

    Ausgewiesene Flucht- und Rettungswege sowie Notausgänge müssen frei benutzbar bleiben. Das Abstellen von Gegenständen oder Parken vor solchen Ausgängen ist verboten!

     

    Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, so helfen Ihnen die Frauen und Männer Ihrer Feuerwehr selbstverständlich auch in der Silvesternacht. Unsere Telefonnummer: 112 

    Quelle: Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

  • Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat zu Beginn der Adventszeit vor den Gefahren durch unsachgemäßen Umgang mit Kerzen gewarnt. „Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit kommt es durch Unachtsamkeit oder Leichtsinn immer wieder zu Bränden. Vergessene oder falsch angebrachte brennende Kerzen können leicht zur lebensbedrohenden Gefahr werden.


    Weihnachten - für viele ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. Für so manchen aber auch ein Fest voller Angst und Schrecken, oft mit schlimmen Folgen. Nur eine kleine Unachtsamkeit und schon steht das Symbol der Festlichkeit in hellen Flammen. Damit aus Ihrer Weihnachtsfeier kein Weihnachtsfeuer wird, hier einige Tipps des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg.

    • Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht nadelt.
    • Bewahren Sie ihn bis zu den Festtagen möglichst im Freien auf.
    • Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen.
    • Sofern Sie Wachskerzen bevorzugen, befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können; verwenden Sie Kerzenhalter aus feuerfestem Material.
    • Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten an; in umgekehrter Reihenfolge löschen.
    • Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Es genügt auch ein Eimer Wasser.
    • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt; Eltern sollten auf ihre Kinder achten.
    • Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.
    • Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.

    Und wenn es dennoch brennen sollte: Auch am Heiligabend helfen die Frauen und Männer Ihrer Feuerwehr Ihnen. Notruf-Telefon 112

    „Ich rate außerdem dringend dazu, Rauchmelder in alle Häuser und Wohnungen einzubauen. Denn die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen Räumen Leben retten“, sagt der Landesbranddirektor. Rauchmelder seien nicht teuer und könnten problemlos auch von Laien angebracht werden. Der Landesbranddirektor erinnerte außerdem daran, bei bereits installierten Geräten regelmäßig die Funktionsfähigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls die Batterien zu erneuern.

    Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg

     

    Der BGV hat zusammen mit der Feuerwehr Bruchsal ebenfalls auf die Gefahren in der Advents- und Weihnachtszeit hingewiesen:

     

    Brennt der Adventskranz noch?

    Seit dem ersten Advent sorgen Adventskränze und -gestecke in vielen Wohnzimmern für eine vorweihnachtliche Stimmung. Aber: Mit jedem Adventssonntag nimmt auch die Gefahr eines Zimmerbrandes zu. Das Gefährliche ist dabei das Zusammenspiel von trockenem Tannengrün und abgebrannten Kerzen. Kommt dann noch ein Luftzug dazu, brennt der Kranz lichterloh. Die Feuerwehr Bruchsal hat uns das mal ganz genau erklärt:

    Einfache Vorsichtsmaßnahmen schützen vor einem Brand:

    • Brennende Kerzen nie ohne Aufsicht lassen
    • beim Verlassen des Zimmers immer Kerzen löschen
    • Herunterbrennende Kerzen rechtzeitig austauschen
    • Adventskranz sicher auf feuerfestem Untersatz stellen
    • genügend Abstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen oder Gardinen lassen

     

    Die Feuerwehr Bruchsal

    Für die im Video beschriebene Sicherheit kämpft die Feuerwehr Bruchsal tagtäglich. Mit 600 beruflichen und freiwilligen Mitgliedern sichern die Einsatzkräfte jeden Tag fünf Stadtteile und 45.000 Einwohner. „Die Einsatzlage ist leider stabil hoch. Wir haben etwa 800 bis 900 Einsätze pro Jahr, die wir abarbeiten müssen,“ weiß Bernd Molitor, Feuerwehrkommandant in Bruchsal, „da ist dann alles dabei: Von Alarm schlagenden Brandmeldeanlagen, richtigen Bränden über Verkehrsunfälle bis hin zu Hochwasserthemen.“

    Quelle: Homepage BGV